Einzellizenz

Beschreibung des Angebotes

Die CNE Einzellizenz umfasst das gesamte Leistungsspektrum von CNE und enthält folgende Elemente:

  • Zugang zu CNE.online – der größten Wissensplattform für Pflegende - inkl. der Komponenten:
    • Fortbildungen
      • Lerneinheiten
      • Pflichtunterweisungen
    • Fachbereiche
      • Intensiv- und Anästhesie
      • Psychiatrie
      • OP
      • Kinder
      • Geburtshilfe
      • Pflegemanagement
    • Bibliothek (mit pflegerischen und medizinischen Titeln der Georg Thieme Verlag KG)
    • Mediathek
      • Filme
      • Podcast
    • Expertenrat
    • Persönliches CNE Punkte-Konto („Mein CNE“) inkl. Berechtigung zur Zertifizierung (Fragebögen einreichen, CNE Punkte sammeln und in Form eines Zertifikates nachweisen)
    • tagesaktuelle Meldungen und Science Kompakt
  • fünfmal im Jahr die Fachzeitschriften CNE.fortbildung und CNE.magazin in einer Sendung
  • Sammelordner für die Lerneinheiten (einmalig)
  • Gutschein für die kostenfreie Erst- und Re-Registrierung für beruflich Pflegende (RbP)

Preis für eine Einzellizenz

  • Jahreslizenz Standard:
  • Jahreslizenz ermäßigt: *
    • * Der ermäßigte Preis gilt für:
    • * Mit Ihrer Auswahl des für Sie zuständigen Lizenzpreises erklären Sie Mitglied in einem Mitgliedsverband des Deutscher Pflegerat e.V. zu sein oder Autor der Georg Thieme Verlag KG. Wir sind berechtigt, hierüber einen geeigneten Nachweis zu verlangen und/oder bei den entsprechenden Verbänden einzuholen.

Alle Preisangaben verstehen sich in Deutschland inklusive der gesetzlichen Mehrwertsteuer in Höhe von 7%. Die Mehrwertsteuer-Berechnung außerhalb Deutschlands beträgt für Österreich zzgl. 20%, für die Schweiz zzgl. 0%.

Die genannten Preise verstehen sich außerdem inkl. Versandkosten.

Beginn und Dauer der Lizenz

Die Lizenzierung beginnt mit dem Zugang unserer E-Mail mit dem Bestätigungslink. Der Einstieg in die CNE Einzellizenz ist jederzeit möglich.
Die Lizenzierung über die Nutzung von CNE wird für unbestimmte Zeit abgeschlossen. Die Einzellizenz kann jeweils bis 30. September zum Jahresende schriftlich gekündigt werden (Brief, Fax, E-Mail).



Pflegegesetz: Harte Kritik von Aktivisten 

20.08.2015

Kristina Mohr

In einem offenen Brief an Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe haben die Pflege-Experten Werner Kollmitz, Reinhard Leopold und Michael Thomsen (Initiative „Pflege am Boden“) das Pflegestärkungsgesetz II scharf kritisiert. Gute Pflege sei nur möglich, wenn sich Arbeitsbedingungen und Bezahlung verbessern würden. Dazu trage die Reform jedoch nicht bei.

Eine wesentliche Ursache für den bereits vorhandenen Fachkräftemangel sehen die Unterzeichner zudem in der Tatenlosigkeit der Anbieter von Pflegeleistungen. Diese beklagten zwar die Situation, hätten aber bisher nichts unternommen: Befristete Arbeitsverträge, wenig Geld und eine körperlich und psychisch fordernde Tätigkeit steigern nicht die Attraktivität des Berufs.

Personalschlüssel per Gesetz gefordert
Der offene Brief fordert deshalb, die Pflegeselbstverwaltung aufzulösen. Diese hätte kläglich versagt, ihrer im Rahmenvertrag festgeschrieben Pflicht nachzukommen, für eine menschenwürdige Pflege zu sorgen. Nun müsse die Politik per Gesetz für verbindliche Regelungen sorgen, vor allem für einen bundeseinheitlichen, nachprüfbaren Personalschlüssel. Es müssten Bedingungen geschaffen werden, unter denen wieder mehr Menschen bereits sind, gern und langfristig in der Pflege zu arbeiten.

Mitunterzeichner des offenen Briefes sind unter anderem der Präsident des Deutschen Pflegerates, Andreas Westerfellhaus, Marita Mauritz für den Deutschen Berufsverband für Pflegeberufe Nord-West, Werner Schell für das Selbsthilfenetzwerk „Pro Pflege“ und der Förderverein Pflegekammer Niedersachsen, vertreten durch Monika Skibicki.


Quelle
Kollmitz W, Leopold R, Thomsen M. Pflegestärkungsgesetze beseitigen nicht den Pflegenotstand - Pflege-Selbstverwaltung auflösen, sie hat kläglich versagt. Offener Brief an Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe vom 14. August 2015.


Mehr zum Thema

Es ist klar: Die Zahl des Pflegepersonals sollte am Umfang des erforderlichen Pflegeaufwands gemessen werden. Doch wie kann man Pflegeleistungen transparent machen? Und reicht es aus, nur die erbrachten Leistungen zu dokumentieren? Wenn Sie mehr wissen wollen, lesen Sie doch die Lerneinheit „Pflegeleistungen adäquat abbilden“.

Bild: Thomas Koch